Zahnarztpraxis im Brunnenviertel
Akute Zahnschmerzen, Schwellungen, Nachblutungen oder ein Zahnunfall sollten je nach Ursache zeitnah zahnärztlich untersucht werden. Die folgenden Hinweise können Ihnen helfen, die Zeit bis zur Behandlung zu überbrücken. Sie ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung.
Bei Atem- oder Schluckbeschwerden, einer starken oder rasch zunehmenden Schwellung im Mund-, Gesichts- oder Halsbereich, Bewusstlosigkeit oder einer starken Blutung, die sich nicht stillen lässt, wählen Sie den Notruf 112.
Bei dringenden zahnmedizinischen Beschwerden ohne akute Lebensgefahr kontaktieren Sie uns während unserer Sprechzeiten unter 030 463 30 90. Außerhalb der Praxiszeiten finden Sie den zuständigen zahnärztlichen Notdienst über die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin.
Starke, pulsierende oder länger anhaltende Zahnschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben und sollten zahnärztlich abgeklärt werden. Bis zum Termin kann vorsichtige Kühlung von außen als angenehm empfunden werden. Wärme sollte bei einer möglichen Entzündung vermieden werden.
Schmerzmittel können Beschwerden vorübergehend lindern, beseitigen jedoch nicht deren Ursache. Beachten Sie bei der Einnahme die Packungsbeilage sowie persönliche Gegenanzeigen und lassen Sie sich bei Unsicherheit ärztlich oder in der Apotheke beraten.
Eine Schwellung an Zahnfleisch, Wange oder Kiefer kann auf eine Entzündung hinweisen. Vor allem bei zunehmender Schwellung, starken Schmerzen oder Fieber sollte die Ursache zeitnah zahnärztlich untersucht werden.
Kühlen Sie die betroffene Region von außen, ohne Eis direkt auf die Haut zu legen. Antibiotika sollten nur nach ärztlicher oder zahnärztlicher Verordnung eingenommen werden.
Bei Atem- oder Schluckbeschwerden oder einer ausgeprägten, sich ausbreitenden Schwellung handelt es sich nicht mehr um einen gewöhnlichen zahnärztlichen Notfall. Rufen Sie in diesem Fall 112.
Leicht blutig verfärbter Speichel kann nach einem chirurgischen Eingriff vorkommen. Bei einer deutlicheren Nachblutung können Sie eine saubere Mullkompresse oder ein sauberes Stofftuch direkt auf die Wunde legen und für etwa 20 bis 30 Minuten fest daraufbeißen.
Spülen Sie die Wunde dabei nicht ständig aus und vermeiden Sie körperliche Anstrengung. Hört die Blutung trotz anhaltender Kompression nicht auf oder ist sie stark, benötigen Sie umgehend zahnärztliche beziehungsweise medizinische Hilfe.
Bei einem Zahnunfall zählt Zeit. Ein vollständig ausgeschlagener bleibender Zahn sollte möglichst schnell zahnärztlich versorgt werden.
Fassen Sie einen ausgeschlagenen Zahn nur an der Zahnkrone und nicht an der Wurzel an. Reinigen oder desinfizieren Sie ihn nicht. Optimal ist die Aufbewahrung in einer Zahnrettungsbox. Ist keine vorhanden, kann der Zahn vorübergehend in H-Milch oder steriler Kochsalzlösung feucht gehalten werden. Bewahren Sie ihn keinesfalls trocken auf.
Auch abgebrochene Zahnfragmente sollten gesucht, feucht aufbewahrt und zum Termin mitgebracht werden.
Eine gelockerte oder herausgefallene Krone, Brücke oder provisorische Versorgung sollte zeitnah kontrolliert werden. Bewahren Sie vollständig gelöste Teile auf und bringen Sie sie zum Termin mit.
Verwenden Sie keine Sekundenkleber oder andere Haushaltsklebstoffe. Stark gelockerte Teile können zudem ein Risiko für Verschlucken oder Einatmen darstellen. Kontaktieren Sie uns deshalb bei deutlicher Lockerung zeitnah.
Eine gebrochene Prothese oder anderer beschädigter Zahnersatz sollte möglichst nicht selbst geklebt oder weiter angepasst werden. Bewahren Sie alle vorhandenen Teile auf und bringen Sie diese zur Untersuchung mit.
Ob eine Reparatur möglich ist und wie schnell sie durchgeführt werden kann, hängt von Art und Umfang des Schadens ab.
Schmerzen und Schwellungen im Bereich eines Weisheitszahns können beispielsweise durch eine Entzündung des umliegenden Zahnfleisches entstehen. Eine zahnärztliche Untersuchung ist sinnvoll, insbesondere wenn die Beschwerden stärker werden, die Mundöffnung eingeschränkt ist oder eine Schwellung hinzukommt.
Verwenden Sie antiseptische Mundspüllösungen nicht dauerhaft oder auf eigene Faust über längere Zeit. Ob und welche Behandlung notwendig ist, hängt vom Befund ab.
Druckstellen durch eine Prothese können sehr schmerzhaft werden. Tragen Sie die Prothese nicht dauerhaft weiter, wenn sie eine deutliche Verletzung verursacht, und lassen Sie die Passform zahnärztlich kontrollieren.
Verändern oder beschleifen Sie die Prothese nicht selbst. Häufig lässt sich die Ursache durch eine gezielte Anpassung beheben.
Wenn unsere Praxis geschlossen ist und Ihre Beschwerden nicht bis zum nächsten regulären Termin warten können, können Sie den zahnärztlichen Notdienst der KZV Berlin nutzen.
Die KZV Berlin informiert online über die aktuell diensthabenden Praxen. Eine telefonische Notdienst-Ansage ist unter 030 89004-333 erreichbar.
Bei lebensbedrohlichen Situationen gilt unabhängig davon: 112 anrufen.