Zahnarztpraxis im Brunnenviertel

Zahnimplantate in Berlin

Feste Basis für den Ersatz fehlender Zähne

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die im Kieferknochen verankert werden. Nach der Einheilung können sie eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese tragen. Damit kommen Implantate sowohl beim Verlust eines einzelnen Zahnes als auch bei größeren Zahnlücken oder zahnlosen Kieferabschnitten infrage.

In der Zahnarztpraxis im Brunnenviertel in Berlin prüfen wir zunächst, welche Versorgung zu Ihrer Ausgangssituation passt. Entscheidend sind unter anderem der Zustand von Zähnen und Zahnfleisch, das vorhandene Knochenangebot, die Mundhygiene und Ihre allgemeine gesundheitliche Situation.

Ein Implantat ist dabei immer Teil einer Gesamtversorgung. Das eigentliche Behandlungsziel ist ein funktioneller Zahnersatz, der zu Ihrem Gebiss und Ihrer persönlichen Situation passt.

Wann kann ein Zahnimplantat sinnvoll sein?

Implantate können unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ob sie gegenüber einer Brücke, einer herausnehmbaren Versorgung oder einer anderen Lösung Vorteile bieten, lässt sich erst nach Untersuchung und Beratung beurteilen.

Ein einzelner Zahn fehlt

Fehlt ein einzelner Zahn, kann ein Implantat die Grundlage für eine einzelne Krone bilden. Benachbarte Zähne müssen dafür nicht allein zur Verankerung einer Brücke genutzt werden.

Mehrere Zähne fehlen

Bei größeren Zahnlücken können Implantate als Pfeiler für festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz dienen. Anzahl und Position der Implantate richten sich nach der geplanten Versorgung und den anatomischen Voraussetzungen.

Eine Prothese soll stabilisiert werden

Bei zahnlosen oder stark reduzierten Kiefern können Implantate in geeigneten Fällen dazu beitragen, herausnehmbaren Zahnersatz sicherer zu verankern.

Welche Form von Zahnersatz geeignet ist, hängt nicht allein von der Zahl der fehlenden Zähne ab. Funktion, Knochenangebot, Pflegefähigkeit, vorhandene Zähne und persönliche Wünsche müssen gemeinsam berücksichtigt werden.

Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?

Eine Implantatbehandlung besteht aus chirurgischen und prothetischen Schritten. Der genaue Ablauf und die Behandlungsdauer unterscheiden sich je nach Befund und geplanter Versorgung.

01

Untersuchung & Planung

Zähne, Zahnfleisch und Knochenangebot werden untersucht. Notwendige Röntgendiagnostik und die spätere Form des Zahnersatzes fließen in die Planung ein.

02

Implantation

Das Implantat wird in einem chirurgischen Eingriff im Kieferknochen positioniert. Die Behandlung erfolgt abhängig vom Eingriff und der persönlichen Situation mit geeigneter Betäubung.

03

Einheilung

Das Implantat benötigt Zeit, um stabil in den Knochen einzuheilen. Wie lange diese Phase dauert und ob eine provisorische Versorgung möglich ist, hängt von der Ausgangssituation ab.

04

Zahnersatz

Nach geeigneter Einheilung wird die geplante Krone, Brücke oder Prothese mit dem Implantat beziehungsweise dem Implantataufbau verbunden und anschließend kontrolliert.

Knochenangebot, Zahnfleisch und Voraussetzungen

Für ein Implantat muss an der vorgesehenen Position ausreichend tragfähiger Kieferknochen vorhanden sein oder im Rahmen der Therapie geschaffen werden können. Reicht das Knochenangebot nicht aus, kann je nach Befund ein Knochenaufbau infrage kommen. Welche chirurgische Vorgehensweise sinnvoll ist, wird individuell geplant.

Auch entzündliche Erkrankungen des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates sollten vor einer Implantation berücksichtigt und gegebenenfalls behandelt werden. Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrolle bleiben nach der Versorgung wichtig, denn auch das Gewebe um Implantate kann sich entzünden.

Bestimmte Allgemeinerkrankungen, Medikamente und Nikotinkonsum können für Planung und Heilung relevant sein. Teilen Sie uns deshalb Ihre Vorerkrankungen und Medikamente vollständig mit.

Mehr zu chirurgischen Eingriffen und möglichen augmentativen Maßnahmen finden Sie auf unserer Seite zur Oralchirurgie. Die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen erklären wir unter Zahnfleischbehandlung.

Implantologische Weiterbildung in unserer Praxis

Zahnarzt Mohammed Al-Turki absolvierte unter anderem ein Curriculum Implantologie bei ICOI Europe sowie bereits während seines Studiums an der Charité eine mehrsemestrige implantologische Ausbildung mit praktischer Einweisung und Hospitation bei der Therapieplanung. Hinzu kommen dokumentierte Fortbildungen zu chirurgischen Verfahren und zum Knochenaufbau.

Zahnärztin M.Sc. Naseem Al-Dubai absolvierte 2025 ein Curriculum Implantologie am Pfaff Institute. Ihr Master of Science in Parodontologie und periimplantärer Therapie ergänzt die Qualifikation insbesondere im Hinblick auf das Gewebe um Zähne und Implantate.

Welche Behandlung tatsächlich sinnvoll ist, wird unabhängig davon nach Untersuchung und Befund festgelegt.

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Für die Lebensdauer eines Implantats gibt es keine feste Garantie. Sie hängt unter anderem von der Ausgangssituation, der Einheilung, der Mundhygiene, der Belastung, dem Zustand des umliegenden Gewebes und regelmäßigen Kontrollen ab. Implantate können bei guten Voraussetzungen langfristig funktionieren, benötigen aber dauerhaft sorgfältige Pflege.

Ein Knochenaufbau kann erforderlich sein, wenn an der geplanten Implantatposition nicht ausreichend geeigneter Kieferknochen vorhanden ist. Ob und in welchem Umfang augmentiert werden muss, lässt sich erst nach Untersuchung und entsprechender Diagnostik beurteilen.

Die Einheilzeit ist nicht bei jedem Patienten und jeder Implantatposition gleich. Knochenqualität, Umfang des Eingriffs, Implantatstabilität, eventuell notwendige Knochenaufbauten und der Heilungsverlauf beeinflussen die Dauer. Den voraussichtlichen Zeitplan besprechen wir nach der individuellen Planung.

In ausgewählten Situationen kann eine sofortige oder frühe provisorische Versorgung möglich sein. Ob das Implantat dabei auch sofort belastet werden kann, hängt von mehreren Voraussetzungen ab und ist nicht grundsätzlich möglich. Die Entscheidung fällt nach chirurgischem Befund und Behandlungsplanung.

Ein Implantat ersetzt die fehlende Zahnwurzel und trägt anschließend den Zahnersatz. Eine klassische Brücke wird dagegen an benachbarten Zähnen verankert. Welche Versorgung sinnvoller ist, hängt unter anderem vom Zustand der Nachbarzähne, dem Knochenangebot, der Größe der Zahnlücke und persönlichen Faktoren ab.

Die Kosten hängen unter anderem von Anzahl und Position der Implantate, dem chirurgischen Aufwand, einem möglichen Knochenaufbau und dem späteren Zahnersatz ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Implantate nur in seltenen Ausnahmefällen als Sachleistung; für Zahnersatz gelten grundsätzlich eigene Zuschussregelungen. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie eine auf Ihren Befund abgestimmte Kostenplanung beziehungsweise einen Heil- und Kostenplan.

Beratung zu Zahnimplantaten vereinbaren

Wenn ein Zahn fehlt oder vorhandener Zahnersatz neu geplant werden soll, prüfen wir, ob Implantate für Ihre Situation infrage kommen und welche Alternativen bestehen.

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