Zahnarztpraxis im Brunnenviertel
PRF steht für Platelet-Rich Fibrin, auf Deutsch plättchenreiches Fibrin. Dafür wird eine kleine Menge Blut entnommen und unmittelbar durch Zentrifugation aufbereitet. Es entsteht ein körpereigenes fibrinreiches Material, das unter anderem Blutplättchen und darin enthaltene Botenstoffe einschließt.
In der Zahnmedizin kann PRF bei ausgewählten chirurgischen Eingriffen ergänzend in das Behandlungsgebiet eingebracht werden. Die Fibrinmatrix kann das Wundmilieu und bestimmte Heilungsprozesse unterstützen. Sie ersetzt jedoch weder eine sorgfältige Operationstechnik noch notwendige Knochenersatzmaterialien oder andere Behandlungsmaßnahmen.
In der Zahnarztpraxis im Brunnenviertel in Berlin prüfen wir abhängig vom Eingriff und vom Befund, ob der Einsatz von PRF sinnvoll ist.
PRF wird nicht als eigenständige Behandlung für jedes zahnmedizinische Problem eingesetzt. Es kann vielmehr eine ergänzende Maßnahme bei bestimmten chirurgischen oder regenerativen Therapien sein.
Nach einer Zahnentfernung kann PRF in ausgewählten Fällen in das Wundgebiet eingebracht werden. Untersuchungen beschäftigen sich unter anderem mit möglichen Effekten auf frühe Wundheilung, Beschwerden und den Erhalt des Zahnfachs. Ob PRF hierfür sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Situation ab.
Bei Implantationen und bestimmten knochenaufbauenden Eingriffen kann PRF ergänzend verwendet werden. Bei größeren Knochendefekten ist PRF jedoch kein pauschaler Ersatz für etablierte Augmentationsmaterialien oder -verfahren.
Auch bei ausgewählten regenerativen Eingriffen am Zahnhalteapparat und an Weichgeweben rund um Implantate wird PRF untersucht und eingesetzt. Welche Behandlung bei Parodontitis oder periimplantären Problemen erforderlich ist, richtet sich nach dem konkreten Befund.
Die PRF-Aufbereitung erfolgt unmittelbar im Zusammenhang mit dem geplanten Eingriff. Das gewonnene Material wird anschließend dort eingesetzt, wo es für die jeweilige chirurgische Situation sinnvoll ist.
Zu Beginn wird eine kleine Menge venöses Blut entnommen. Die Entnahme erfolgt zeitnah zum geplanten Einsatz des PRF.
Das Blut wird unmittelbar zentrifugiert. Dabei trennen sich die Bestandteile so, dass eine fibrinreiche Fraktion für die weitere Verwendung gewonnen werden kann.
Je nach vorgesehenem Einsatz wird das PRF in eine geeignete Form gebracht, beispielsweise als Fibrinmatrix für das Operationsgebiet.
Das PRF wird während des chirurgischen Eingriffs an der vorgesehenen Stelle eingebracht. Die weitere Wundversorgung richtet sich nach der jeweiligen Operation.
PRF enthält eine körpereigene Fibrinmatrix mit Blutplättchen und verschiedenen biologisch aktiven Bestandteilen. Diese können im Behandlungsgebiet über einen gewissen Zeitraum freigesetzt werden und Prozesse der Gewebeheilung beeinflussen.
Für einzelne zahnmedizinische Einsatzgebiete zeigen Studien Vorteile, beispielsweise bei bestimmten parodontalen Defekten oder hinsichtlich einzelner Beschwerden nach chirurgischen Zahnentfernungen. Die Ergebnisse sind jedoch nicht für alle Anwendungen gleich eindeutig und hängen auch von der verwendeten PRF-Aufbereitung und dem jeweiligen Eingriff ab.
PRF sollte deshalb nicht als Garantie für schnellere Heilung, neuen Knochen oder die Vermeidung von Infektionen verstanden werden. Insbesondere bei größeren Knochendefekten ersetzt PRF allein keine etablierten Knochenaufbauverfahren.
Ob PRF einen sinnvollen Zusatz zur Behandlung darstellt, besprechen wir im Rahmen der chirurgischen Planung. Mehr über entsprechende Eingriffe erfahren Sie unter Oralchirurgie.
PRF wird in unserer Praxis nicht isoliert betrachtet, sondern als mögliche Ergänzung einer chirurgischen oder regenerativen Behandlung. Entscheidend bleiben Diagnose, Operationstechnik, Wundversorgung und die biologischen Voraussetzungen des jeweiligen Patienten.
Zahnarzt Mohammed Al-Turki verfügt über dokumentierte Weiterbildungen in Implantologie, Piezo-Chirurgie und fortgeschrittenen Knochenaugmentationen. Zahnärztin M.Sc. Naseem Al-Dubai absolvierte einen Master of Science in Parodontologie und periimplantärer Therapie sowie Weiterbildungen in Implantologie und Piezo-Chirurgie.
Ob PRF im konkreten Fall eingesetzt wird, entscheidet sich nach Befund und Behandlungsplanung.
PRF steht für Platelet-Rich Fibrin beziehungsweise plättchenreiches Fibrin. Es wird aus einer kleinen Menge körpereigenen Blutes durch Zentrifugation gewonnen und kann bei ausgewählten zahnmedizinischen Eingriffen ergänzend eingesetzt werden.
Nein. PRF und PRP sind beides autologe Blutprodukte, werden aber unterschiedlich aufbereitet und weisen eine unterschiedliche Zusammensetzung und Struktur auf. In unserer Praxis beziehen sich die Angaben auf PRF.
PRF kann bestimmte Heilungsprozesse unterstützen. Für einzelne Anwendungen zeigen Studien Vorteile bei ausgewählten klinischen Ergebnissen. Eine schnellere oder komplikationsfreie Heilung kann jedoch nicht garantiert werden, da der Verlauf von vielen Faktoren abhängt.
PRF kann bei ausgewählten implantologischen und knochenaufbauenden Eingriffen ergänzend verwendet werden. Ob dies sinnvoll ist, hängt vom Defekt und von der geplanten Therapie ab. Bei größeren Knochendefekten ersetzt PRF allein in der Regel kein notwendiges Augmentationsmaterial.
Für die Herstellung ist eine Blutentnahme erforderlich. Da das verwendete Material aus dem eigenen Blut gewonnen wird, entstehen keine Risiken durch körperfremdes Spendergewebe. Unabhängig davon bestehen die jeweiligen Risiken des chirurgischen Eingriffs, bei dem PRF eingesetzt wird. Diese besprechen wir vor der Behandlung.
Die Kosten hängen vom Eingriff und vom Umfang der ergänzenden PRF-Anwendung ab. Auch Versicherungsstatus und individuelle Therapieplanung können eine Rolle spielen. Ob und in welcher Höhe Kosten übernommen werden, lässt sich nicht pauschal zusagen. Wir informieren Sie vor der Behandlung über die voraussichtlichen Kosten.
Wenn bei Ihnen ein chirurgischer oder implantologischer Eingriff geplant ist, können wir im Rahmen der Behandlung klären, ob PRF als ergänzende Maßnahme sinnvoll ist.